Mein Lieblingsköder

 

Ein Aufsatz von Marius Krauza  (ohne Wertung)

 

Als Damian mir von dem Vorhaben erzählte „Lass uns die Schonzeit im Forum mit einem Schreibwettbewerb überbrücken“ war ich für diesen Gedanken gleich Feuer und Flamme und habe die Idee gerne mitgetragen. Zum Ende des Gesprächs sagte er dann noch, dass Christoph und er selbst auch einen Beitrag verfassen wollen. Na Prima, sagte ich, da schreibe ich doch auch einen (manchmal sagt man genau das Entgegengesetzte von dem was man eigentlich will).

 

Ich erkundigte mich noch nach den Ködern, welche die beiden beschreiben wollten, und fing an mir Gedanken über meinen Lieblingsköder zu machen. Das fiel mir gar nicht so einfach sich für nur einen Köder, der der Lieblingsköder sein sollte, zu entscheiden. Nach einigem hin und her kam ich aber immer wieder zu ein und dem selben Köder.

 

Mein Lieblingsköder ist der Bass Assassin Eel.

 

                                     

 

 

Das Kuriose war, dass ich in den letzten Monaten kaum meinen ausgewählten Lieblingsköder gefischt habe. Aber warum eigentlich nicht?! Das hing mit der Vielzahl an neuen Ködern zusammen die alle mal gefischt werden wollten. Keine Frage waren darunter super Köder dabei, aber das Zeug für meinen Lieblingsköder hatte trotzdem nur der Bass Assassin Eel.

 

Der Grund warum ich so an dem Bass Assassin Eel hänge ist definitiv seine andersartige Körperform. Er ist weder mit der klassischen Gummifisch Form noch mit den klassischen Fin-S Modellen vergleichbar. Seid neustem spricht man ja auch von „no-action-shad“ wo man den Eel Köder ohne weiteres eingliedern könnte. Wobei „no-action“ sich nur auf die „Action“ beim einfachen einkurbeln bezieht.

 

Die eigentliche Bestimmung des Bass Assassin Eels liegt ohne Zweifel im Einsatz beim Vertikalfischen (meiner bevorzugten Angelmethode). Und da kann man dann überhaupt nicht mehr von „no-action“ sprechen. Der Eel ist der Breakdancer unter den Gummiködern. Die Bewegungen sind geschmeidig und elegant und einfach nur tierisch geil.

 

Im Frühjahr 2004 war ich mit Christoph auf der Messe Visma in Rotterdam, wo der Köder in Europa erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Uns gefiel der damals überteuerte Köder sofort und wir nahmen uns einige Päckchen mit. Diesen Schritt bereue ich überhaupt nicht und mittlerweile weiß ich auch wo ich alle Farben meines Lieblingsköders zu einem sehr günstigen Preis beziehen kann (im myBait Lager *freu*).

 

In zwei Wochen bin ich in Schweden und da wird der Eel am Offset Haken auch seine Hechte bringen. Da bin ich mir sehr sicher und dann gibt es auch die ersten Fotos mit Eel im Hechtmaul.

 

Erfreulicherweise ist der Köder unter den Vertikalfischern nicht so stark vertreten. Somit habe ich stets die Möglichkeit den Zandern mit einem noch nicht sehr bekannten und fängigem Köder den Tag zu versauen (Yeehaa).

 

Mein Fazit aus dem Geschreibsel:

Bald ist die Schonzeit zu Ende und ich werde wieder den Eel regelmäßiger fischen.

 

                                           

 

 

Marius Krauza